Alt-Rhoden

Alt-Rhoden ist ein wüst gefallener, mittelalterlicher Siedlungsplatz. Erste Siedlungsspuren sind ungefähr aus dem Jahr 800 nachgewiesen. Die Kirche wurde um 1000 erbaut und war der Jungfrau Maria sowie dem Apostel Bartholomäus geweiht. Sie wurde auch nach dem Verlassen der Siedlung noch bis 1817 als Begräbniskirche für die umliegenden Orte genutzt. Hiervon zeugen noch heute zahlreiche Grabsteine. 1792 wurde bei Grabungen die ursprüngliche Kreuzform der Anlage freigelegt. 1856 stürzte das Dach des Langhauses der Kirche ein, die damit zur Ruine wurde. 1858 bis 1860 wurde die Giebelwand abgerissen. Von besonderer Bedeutung ist ein Tympanon, das in der Mitte des 12. Jahrhunderts entstand und die Ausgießung des Heiligen Geistes darstellt.

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