Krukenburg

Die Höhenburgruine steht etwas nördlich des Dorfes Helmarshausen, einem unweit vom Nordende des Reinhardswaldes gelegenen Stadtteil von Bad Karlshafen.

Auch bauhistorisch ist sie ein Sonderfall. Inmitten der Burganlage steht ein ab 1107 errichteter Kirchenbau, dessen Grundriss in Form eines Kreuzes um einen Rundbau (Rotunde) von über 13 m Durchmesser gebildet wird. Dieser Zentralbau wurde 1126 fertiggestellt und durch den Paderborner Erzbischof Heinrich II. von Werl Johannes dem Täufer geweiht, was darauf schließen lässt, dass hier zahlreiche Taufen stattfanden und an diesem Ort eine frühe christliche Kultstätte bestand, möglicherweise bereits lange vor der Gründung des Klosters Helmarshausen (997). Der Bau folgte dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem. Die Pläne dazu soll einer der ersten Äbte des Klosters, Wino, von einer Jerusalem-Wallfahrt um 1030 mitgebracht haben.

Nach 1617 verfiel die Burg allmählich, große Teile wurden später zur Materialgewinnung abgebrochen.

Die Krukenburgruine ist beliebtes Ausflugsziel. Der Bergfried ist besteigbar und bietet von seiner Aussichtsplattform einen Rundblick auf Teile des nordhessischen Berglandes und des Sollings, den alten historischen Ort Helmarshausen und das Klosterareal sowie Teile von Bad Karlshafen.

Info: Wikipedia

Sababurg

Die Sababurg, früher erst Zappenburg, dann Zapfenburg und heute Dornröschen­schloss genannt, ist die Ruine einer Höhenburg im sagenumwobenen Reinhardswald, der sich im nordhessischen Landkreis Kassel erstreckt. 

Die Höhenburg entstand ab 1334 als Zappenburg zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtsorts Gottsbüren. Aus der mittelalterlichen Burganlage ging ab 1490 das Jagdschloss Zapfenburg hervor. Nach 1957 wurde die Anlage restauriert und seit 1959 beherbergt sie ein Hotel. Zusammen mit der Trendelburg und Krukenburg gehört die heutige Ruine zu den drei bekanntesten Burgen der Reinhardswaldregion, obgleich Letztere knapp außerhalb dieses Waldes steht. In der Umgebung befinden sich der Tierpark Sababurg und der Urwald Sababurg.  

Info: Wikipedia

Kleine Marienkirche

Die Kleine Marienkirche ist die denkmalgeschützte Ruine der ehemaligen Stiftskirche St. Marien in Lippstadt, einer Stadt im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen).

Sie wird vom Damenstift Lippstadt, Körperschaft des öffentlichen Rechts, unterhalten, das als evangelische Institution in der Reformation an die Stelle einer nach der Augustinusregel lebenden Frauengemeinschaft trat, in der Gegenwart aber nicht mehr konfessionell gebunden ist.

Der Bau wurde gegen 1190 mit dem romanischen Nonnenchor im Westen begonnen. Dieser ist einschiffig, eineinhalb Joche lang und wurde 1222 geweiht. Erst nach einer Bauunterbrechung errichtete man das anschließende gotische Langhaus von dreieinhalb Joch Länge als Hallenkirche. Dies geschah vor allem in den 1240er Jahren und offenbar nach dem Vorbild des gleichzeitig entstehenden Domlanghauses im benachbarten Paderborn. Ein Querschiff hat die Stiftskirche nicht, auch keinen Westturm.

Der jetzige polygonale Ostchor hat ab etwa 1300 einen früheren, womöglich noch spätromanischen ersetzt. Über dem östlichen Seitenschiff der Südseite gab es einen Chorhalsturm, der im 19. Jh. wegen Einsturzgefahr abgetragen wurde, ebenso wie die Gewölbe und Dächer der gesamten baufälligen Kirche.

Seither besteht sie unverändert und unverputzt als romantisch-schöne Ruine, an der besonders die unterschiedlich gestalteten Maßwerkfenster und die beiden Portale beeindrucken.
In dem parkartigen Ambiente haben sich innerhalb der alten Klostermauern auch Reste der mittelalterlichen Klausur und die Stiftsgebäude des 18. Jh. erhalten.

Info: Wikipedia

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